Das Rote Sofa : Thomas Elbel

14. April 2019, 11 UHR: Thomas Elbel liest „Die Todesbotin“

Liebe Freunde der Salzmann Bibliotheken,

zur Zeit findet in Leipzig die Frühjahrsbuchmesse statt. Annähernd 30.000 Neuerscheinungen werden dort vorgestellt. Ganz so viel  haben wir nicht zu bieten, aber auch wir haben den Bestand unserer Krimibibliothek erweitert.

Am Samstag, 30. März 2019, öffnen wir endlich wieder unsere Türen und präsentieren Ihnen viele neue, spannende und unterhaltsame Titel. Wir freuen uns schon sehr auf Ihren Besuch. Ab sofort immer samstags von 14.00 bis 17.00 Uhr, Ort: Mühle Himmelpfort im Speicher, 1. Stock rechts.

Auch mit dem die Messe begleitenden Leseprogramm „Leipzig liest“ – wo 360 Veranstaltungen stattfinden werden – können wir natürlich nicht mithalten. Aber immerhin haben wir, wie schon mitgeteilt, drei Autoren eingeladen, bei uns auf dem Roten Sofa zu sitzen und ihre Bücher vorzustellen.

Den Anfang macht Thomas Elbel, dessen Buch ganz frisch in den Buchhandlungen liegt und der seine zweite Lesung im Rahmen seiner Lesereise in Himmelpfort halten wird. Sozusagen (fast) eine Premiere! Er stellt das Buch „Die Todesbotin“ vor, der über den unkonventionellen Kommissar Viktor von Puppe handelt. Er ermittelt in Berlin-Neukölln und in einer „völkischen Siedlung“ vor den Toren der Stadt. Thomas Elbel, Jahrgang 1968, studierte Rechtswissenschaften in Göttingen, Hannover und den USA. Er arbeitete u.a. für eine amerikanische Anwaltskanzlei, das Bundesministerium und das Land Berlin. Seit 2011 ist er Professor für Öffentliches Recht an der Hochschule Osnabrück.

Das Rote Sofa mit Thomas Elbel und seinem Buch „Die Todesbotin“ (Musik: Thomas Vogel)

Reservierungen wie immer an Petra Sommer von der Salzmann Bibliothek pms@sommerconsulting.de

 

Die Presse urteilt über seinen ersten Viktor-Puppe-Krime: „Knallharter Thriller“ – „Finster und packend“ – „Macht richtig Spaß“

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SLOWorking – Plattform, Arbeitsplätze und Bewegung

Coworking ist in den Großstädten in aller Munde und erobert nach und nach auch Orte, die im ländlichen Raum liegen, über schnelles Internet verfügen und durch öffentliche Verkehrsmittel gut erreichbar sind. Meist sind es Ausgliederungen bereits bestehender Coworking-Spaces in den Städten – 1:1 übertragen auf eine Gebäude auf dem Lande, bestenfalls mit großen Garten und wenn alles perfekt ist auch in Wassernähe. Mindestens 30 Arbeitsplätze (damit es auch wirtschaftlich ist…) und die typische Hektik und Ruhelosigkeit der Stadt für sind Normalität. SLOWorking – slow & working Zwei Begriffe, die sonst selten in einem Atemzug miteinander genannt werden, verschmelzen in einem neuen Begriff zu einem innovativen Konzept! Entschleunigtes Arbeiten mit Sinn und Zukunftsorientierung! Fernab von Hektik, in der Stille der dörflichen Abgelegenheit und mit nur wenigen anderen Kreativen in einem Raum.

Start der neuen Bewegung SLOWorking ist die Mühle Himmelpfort, tief im Herzen der Brandenburger Natur.

Die Betreiber des Projektes Brit und Tilman bieten seit einiger Zeit gemeinsam mit dem Verein Craftwerk e.V. Büroarbeitsplätze an und stellten im Gespräch mit kreativen Entrepreneuren schnell fest, dass die Beschreibung „Coworking“ an diesem Platze vollkommen fehl ist.

Richtig ist, dass in den Arbeitsbereichen die modernen Bestandteile des Coworking selbstverständlich sind. Allerdings begrenzt auf eine sehr kleine und überschaubare Anzahl an Arbeitsplätzen, da der persönliche Kontakt und Austausch zu den Gästen wertvoll ist und täglich gelebt wird.

Der Begriff SLOWorking ist griffig und ein wunderbares Wortspiel! Aus diesem Grunde wurde die Marke SLOWorking beim DPMA angemeldet und darf nur mit Genehmigung benutzt und verwendet werden.

SLOWorking ist ein symbolischer Begriff für ein neues Verständnis von Arbeit!

Raus aus nur zielorientierter Arbeit und hinein in eine Arbeit, die mit Lebens- und Zukunftsperspektiven in einen guten Einklang gebracht werden kann. SLOWorking ist Arbeit, die sich an nachhaltigen Zielen und Methoden mißt! SLOWorking orientiert sich dabei an anderen symbolischen Verwendungen des Begriffs Slow: Slowfood, Slowcitites etc. SLOWorking meint selbstbestimmte Arbeit mit Sinn, nicht Arbeit mit externer Zweckbestimmung!

SLOWORKING KANN EINE NACHHALTIGE BEWEGUNG SEIN UND EIN ZUSAMMENSCHLUSS AUS BESONDEREN UNTERKÜNFTEN AUF DEM LANDE. DIE LÄNDLICHEN UNTERKÜNFTE BIETEN KLEINE ARBEITSRÄUME AN, DIE PLATZ FÜR MAX. 9 PERSONEN BIETEN – EGAL OB FÜR DIE WEITERENTWICKLUNG DER KREATIVITÄT IN DEN KÖPFEN („KOPFARBEIT“) ODER DEM KREATIVEN HERSTELLEN VON OBJEKTEN IN EINER WERKSTATT („HANDARBEIT“).

Es braucht ein Konzept für eine andere Arbeit. Mit SLOWorking wird eine Idee formuliert, die den vermißten Ressourcen wieder Raum verschafft und Menschen auf den Weg bringt, zu Ihrer persönlichen gesunden Mischung zu finden.

Interessiert an der Zusammenarbeit und dem Angebot eines eigenen SLOWORKING-Space ? Dann nehmen Sie zu uns Kontakt auf. Ansprechpartnerin ist Brit Eismann, Craftwerk e.V., e-Mail: willkommen@craftwerk.eu


Frohe Weihnachten

Der Craftwerk e.V. wünscht seinen Gästen, Kooperationspartnern & Förderern, Mitgliedern, Workshopteilnehmenden, Kulturschaffenden, Projektbeteiligten und Kunstinteressierten ein kreatives Weihnachtsfest und schönen Ausklang 2018.

Bleiben Sie kreativ!

Wir starten das neue Jahr im Rahmen des Projektes D.R.A.C.H.E.N. mit der Weiterentwicklung des Craftwerkes zum Kultur-und Kreativstandort Himmelpfort und freuen uns auf spannende Dialoge und Kooperationen, einmalige Veranstaltungen und Konzerte, Ausstellungen und Vernissagen, Raumgestaltung und Workshops. Freuen Sie sich auf neue Formate und Projekte.

Das Team vom Craftwerk e.V.

handmade by himmelpförtnerin und schon längst aufgegessen


Das Rote Sofa : Susanne Saygin

Über Feinde, gute Freunde und Swing-Dance

Foto von Susanne Saygin

Schon bevor das Buch herauskam, war es in der Szene ein Hype: Mit ihrem Roman ‚Feinde‘ avanciert Susanne Saygin in diesem Herbst zum Shooting-Star auf den deutschen Lese-Festivals. Mitte September war sie auf dem renommierten Harbour Front Literaturfestival in Hamburg zu Gast, wo der Schauspieler Peter Lohmeyer aus ihrem Debüt-Roman vorlas. Anfang Oktober tritt sie bei der Crime Cologne in Köln auf, dem Krimi-Ableger des größten europäischen Literaturfests Lit.Cologne. Und gleich im Anschluss, am 14. Oktober 2018, sitzt sie mit Gastgeber Arno Sommer auf dem Roten Sofa in der Mühle Himmelpfort.

Die promovierte Historikerin Susanne Saygin hat viele Jahre in Köln gelebt. Dort beginnt auch ihr Roman ‚Feinde‘ mit einem Doppelmord auf einer Baustelle. Schon bald stößt der deutsch-türkische Kommissar Can Arat auf einen Ring von Menschenhändlern, der Roma aus Bulgarien und Rumänien für Dumpinglöhne auf Großbaustellen in Deutschland vermittelt – betrieben von einem Immobilienentwickler und gedeckt von deutschen Behörden. Fünf Jahre lang hat die Autorin für ihren Roman recherchiert, ist selbst nach Bulgarien und Rumänien gereist und hat sich ein Bild vom Leben der Menschen dort gemacht, von ihrem Alltag und von ihren Träumen. Es hätte auch ein Sachbuch werden können, sagt sie. Stattdessen wurde es ein Roman, der seine Leser von der ersten Zeile an ins Geschehen zieht und nicht mehr loslässt.

So spannend wie das Buch selbst ist auch die Geschichte seiner Entstehung. Die wenigsten Manuskripte, die bei den Verlagen landen, werden am Ende zu einem Buch. Susanne Saygin ist auch da einen unkonventionellen Weg gegangen – und war damit erfolgreich. Darüber und warum Can Arats große Liebe Isa so gerne zum Swing-Dance geht, werden sich die Autorin und Moderator Arno Sommer auf dem Roten Sofa unterhalten.

Feinde von Susanne Saygin

Die Veranstaltung beginnt wie immer am Sonntagmorgen um 11:00 Uhr.

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung wird empfohlen unter: sommer.himmelpfort @t-online.de

 

Auf dem Roten Sofa:
Susanne Saygin

am 14. Oktober 2018, 11:00 Uhr in der

Mühle Himmelpfort, Stolpseestraße 2

Musik: Thomas Vogel, Klavier

 

 

Bildnachweis: ©Random House/Anja Schäfer Photography


Harald Martenstein – Lesung auf dem Roten Sofa

Harald Martenstein kommt nach Himmelpfort und nimmt am 2. September 2018 auf dem Roten Sofa in der Mühle Himmelpfort Platz.

Dabei hat er sein neues Buch ‚Jeder lügt so gut er kann‘, das erst einen Monat später im Verlag C. Bertelsmann erscheint. Die Lesung in Himmelpfort ist also eine echte Vorpremiere. Wie bei der Veranstaltungsreihe üblich, unterhält sich Harald Martenstein mit Moderator Arno Sommer auch noch über andere Dinge.

Die Musik machen diesmal Friedrich Barniske und Tobias Kummetat, beide auf der Gitarre.

Die Veranstaltung auf dem Roten Sofa beginnt um 11:00 Uhr. Und wie immer ist der Eintritt frei. Eine vorherige Anmeldung wird empfohlen unter sommer.himmelpfort@t-online.de  oder einfach als Rückantwort auf diese Mail

Der vielfach preisgekrönte ZEIT-und Tagesspiegel-Kolumnist Harald Martenstein ist einer der meistgelesenen Autoren Deutschlands. In seinen kurzen Texten wagt er sich immer wieder an die großen Themen der Gegenwart – subjektiv, überraschend, oft sehr witzig. Ob es um politische Korrektheit, um Migration, Feminismus oder um scheiternde Utopien geht: Martenstein hat keine Angst davor, sich unbeliebt zu machen und dem Mainstream zu widersprechen. In „Jeder lügt so gut er kann“ geht es aber auch immer wieder um das private Scheitern und Alltagsprobleme, als Vater, als Berliner, als Mann oder Deutscher. Brillante Glossen – intelligent und amüsant.

„Alle lieben Martenstein und seine Welt!“   Hamburger Abendblatt

Preise unter anderem:

2004 Egon-Erwin-Kisch-Preis

2007 CORINE 2007 – Kategorie Rolf Heyne Debütpreis

2008 Henri Nannen Preis – Kategorie „Herausragende humorvolle Berichterstattung“


Harald Blüchel „Sommer-Abend-Konzerte“

Solo am Flügel am 11.08. und 08.09.2018, jeweils 20 Uhr

Saal der Mühle Himmelpfort, Stolpseestr. 2, 16798 Himmelpfort

Eintritt 15 € / erm. 10

In den 90er Jahren wurde Blüchel (aka Cosmic Baby) mit seiner elektronischen Musik weltberühmt. Trotz oder gerade wegen dieses Rummels um seine Person wandte er sich nach der Jahrtausendwende musikalisch wieder der klassischen Gegenwartsmusik zu. Seit einigen Jahren setzt er sich wieder intensiv mit dem Solo-Klavier auseinander. Seinen Stil beschreibt er als „Romantischen Minimalismus“. Er freut sich sehr darauf, seine in der Mühle Himmelpfort 2017 begonnenen „Sommerabendkonzerte“ in diesem Jahr fortzusetzen.


Mit Stolz präsentieren wir den Kultursommer Himmelpfort 2018

Aus den „Himmelpforter Klassiktagen“ wird der „Kultursommer Himmelpfort 2018“

seit mehr als 15 Jahren bereichern die Klassiktage das Himmelpforter Kulturangebot, seit 5 Jahren gibt es immer wieder Veranstaltungen in der Mühle Himmelpfort und ab 2018 gibt es einen Gemeinsamen Weg! Aus den einzelnen Aktivitäten mehrerer Veranstalter wird nun der

Kultursommer Himmelpfort 2018

Das Landhaus Himmelpfort, die Salzmann-Bibliothek, die Bürgerstiftung Kulturerbe Himmelpfort und der Kulturverein Craftwerk e.V. haben ein gemeinsames Ziel:

Himmelpfort und die Region als Standort für anspruchsvolle Kulturangebote zu etablieren.

  • 06.2018: Das Ferenc Snétberger Trio im Saal der Mühle, Benefiz für das Brauhaus
  • 07.2018: Charlotte Link auf dem „Roten Sofa“
  • 07.2018: Das Traumschüff: Bibergeil am Ufer des Landhaus Himmelpfort
  • 07.2018: Das Traumschüff: Treue Hände am Ufer des Landhaus Himmelpfort
  • 07.2018: Das Traumschüff: Planet Acasio am Ufer des Landhaus Himmelpfort
  • 08.2018: Harald Blüchel spielt am Flügel im Saal der Mühle Himmelpfort
  • 08.2018: Leipziger Kammerphilharmonie: Sommerserenaden im Garten des Landhaus Himmelpfort
  • 08.2018: Konzert an der Klassischen Gitarre in der Kirche
  • 08.2018: das Bohemian Symphony Orchestra Prag im Brauhaus
  • 09.2018: Das Rote Sofa: Lesung und Musik
  • 09.2018: Harald Blüchel spielt am Flügel im Saal der Mühle Himmelpfort

und zum Kultursommer gehört auch

  • jeden Donnerstag auf der Café-Terrasse am Haus des Gastes: die Himmelpforter Sommerbühne